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21.
November 2006
"Mehr Partnerschaft mit unseren Mitgliedern"
Eine
Veranstaltung der Bundesvertretung PensionistInnen
in der GÖD in Zusammenarbeit mit der ÖBV |
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Dkfm. Dr. Johann Hauf Generaldirektor
der ÖBV |
Im vollgefüllten Atrium der
Österreichischen Beamtenversicherung hat die Bundesvertretung
der Pensionisten bei einer Veranstaltung „ Mehr Partnerschaft
mit unseren Mitgliedern“ durch die Präsentation ihres neuen
Leitbildes, die zukünftigen Zielvorstellungen formuliert. Unter
der Moderation von Vors. Stv. RegRat Kurt Kumhofer
begrüßte der „Hausherrn“ und Generaldirektor der
Österreichischen Beamtenversicherung Dkfm. Dr. Johann Hauf, die
anwesenden Gäste. Er lobte die gute Zusammenarbeit zwischen
Gewerkschaft und Beamtenversicherung. Er betonte die vielen
Vorsorgemöglichkeiten seines Unternehmens, die gerade für
Pensionisten von großer Bedeutung sind. |
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Gewerkschaft in schwierigen
Zeiten
Zur Einleitung hat Hermann
Feiner, Vorstand der Abteilung für Organisation und
Öffentlichkeit, auf die schwierigste Zeit der Gewerkschaft seit
ihrer Gründung hingewiesen und besonders die Treue der heutigen,
älteren Generation zur Gewerkschaft betont. Die GÖD wird weiter
ihren selbständigen Weg gehen und die direkte
Mitgliederbetreuung durch ihre Funktionäre vor Ort vermehrt
fortsetzen. Reformen im ÖGB wären auch ohne des BWAG
Skandals notwendig und werden auch stattfinden. „Ein starker ÖGB
und starke Gewerkschaften muss unser Ziel sein“. Auch in Zukunft
braucht der ÖGB einen starken Dachverband mit genau
strukturierten Aufgaben. Die GÖD die Teilrechtsfähigkeit.
Innerhalb der Gewerkschaften bedarf es einer neuen besonderen
Solidarität. Jedenfalls aber müssen die Gewerkschaften an sich,
ihre Selbständigkeit erhalten. Der Gewerkschaftstag und der
kommende Gewerkschaftskongress werden die entsprechenden Weichen
stellen.
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Hermann Feiner
Vorstand für
Organisation und Öffentlichkeit der GÖD |
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Dr. Otto Benesch - Vorsitzender der
Bundesvertretung Pensionisten in der GÖD |
Das Leitbild
Der seit Juni dieses Jahres
als neuer Vorsitzender in seiner Funktion befindliche Dr. Otto
Benesch hat das neue Leitbild der Bundesvertretung vorgestellt.
Es ist die Interessenvertretung aller nicht mehr im Erwerbsleben
stehenden öffentlich Bediensteten. Es soll darstellen, was
unsere Aufgaben sind, was wir wollen und was wir glauben
erreichen zu können.
Eine zeitgemäße Vertretung,
die den Anforderungen einer älteren Generation gerecht wird und
die auch die modernen Methoden für die Umsetzung mit einbezieht.
Seit der Abkoppelung von den Gehaltserhöhungen von den Aktiven
muss der Sicherung und Erhaltung des Lebensstandards immer mehr
Bedeutung beigemessen werden. Daher müssen auch die Kontakte zu
den großen Seniorenorganisationen ausgebaut werden. Im
gemeinsamen Interesse ist auch eine gedeihliche Zusammenarbeit
mit den Aktivsektionen erforderlich. Bei den Serviceleistungen
kommt dem Rechtsschutz, insbesondere beim Pflegegeld, immer mehr
Vorrang zu.
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In der Mitte des Lebens
„In der Mitte des Lebens“
war der Titel von Univ. Prof. Dr. Franz Kolland,
Wissenschaftlicher Leiter für Sozialgerontologie und
Lebenslaufforschung des Ludwig Boltzmann-Institutes. Besonders
auf den Strukturwandel im Alter hat Prof. Kolland hingewiesen.
Das Alter ist Humanvermögen, das es zu nutzen gilt. Potential
für freiwillige Tätigkeit und kultureller Gewinn. Das
Älterwerden birgt Chancen für die Volkswirtschaft. Um diese zu
nützen bedarf es neuer Ideen. Arbeitszeitmodelle für ältere
Menschen sind genau so gefragt wie neue
Lebensarbeitszeitmodelle. Berufs- und Lebenserfahrung sind
wertvolle Ressourcen, sie zu nützen bedeuten Investitionen in
die Zukunft. Die Zukunft wird die alternde Generation sein, denn
die Wissenschaft prophezeit uns heute schon ein mögliches
Lebensalter von 120 Jahren. „Wir werden älter, vielleicht nicht
jeder Einzelne von uns, aber allgemein gesehen schon“, war der
Schluss-Satz von Prof. Kolland.
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Univ.
Prof.
Dr.
Franz Kolland |
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Kurt Kumhofer |