Pensionistenhaushalte sind teurer Die von Bundesminister Buchinger gemachte Ankündigung, die Pensionen für das Jahr 2008 um 1,7 Prozent zu erhöhen, ist enttäuschend und unakzeptabel. Der jährlich von der Statistik Austria herausgegebene Pensionistenindex (PIPH) beweist es: „Pensionistenhaushalte sind teurer.“
Der PIPH vergleicht analog zum VPI (Verbraucherpreisindex) die durchschnittliche Preisentwicklung auf der Konsumentenseite und ist somit Maßstab für die Inflationsentwicklung aus der Sicht eines Pensionistenhaushaltes. Im Vorjahr lag dieser Anteil bei 0,3 Prozent und wurde bei der Pensionserhöhung durch eine Einmalzahlung abgegolten. Diese Einmalabgeltungen sind für die künftigen jährlichen prozentuellen Pensionserhöhungen unwirksam. Daher fordert die Bundesvertretung die volle Anerkennung dieses Indexbetrages und schließt sich damit den Forderungen der im Seniorenrat vertretenen Pensionistenorganisationen, den Pensionistenindex in einem Bundesgesetz zu verankern, vollinhaltlich an. Nur die automatische jährliche Erhöhung der Pensionen nach dem Pensionistenindex kann die vollständige Werterhaltung der Pensionen sichern.
Die neuesten Zahlen der Statistik Austria zeigen eindeutig, dass einem Verbraucherpreisindex (VIP) von 1,8 Prozent eine Teuerung des Preisindex für Pensionistenhaushalte von 2,5 Prozent gegenüber steht. Dies zeigt eindeutig, dass zur Sicherung der Pensionen dieser Index als Grundlage herangezogen werden muss. Ihr RegRat Kurt Kumhofer Siehe auch goed.penspower.at Seiten im GÖD - Magazin Ausgabe 4/2007>> |
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