Bei einem weiterer Antrag, der von mehreren Pensionistensprechern in der Debatte heftig kritisiert wurde „Die Pensionisten nach eigenem Wunsch der bisherigen Aktivsektion oder der Pensionistenvertretung zuzuordnen“, zeichnet sich ein Kompromiss ab. Der Antrag wurde ebenfalls mit dem Kalkül der Rückweisung an den Vorstand versehen um dort, gemeinsam mit den Aktivvertretungen einen Weg zu suchen, der den angehenden Pensionisten, einen Weiterverbleib in der GÖD erleichtert. „Wir wollen erreichen, dass jede Kollegin, jeder Kollege, ab dem Zeitpunkt, wo er sich mit der Absicht, in den Ruhestand (Pension) zu gehen befasst, sich bereits bewusst ist, welche Vorteile er beim Übertritt zur Pensionistenvertretung erwarten darf“, so der Vorsitzende Stellvertreter Kurt Kumhofer bei seiner Wortmeldung. In mehreren weiteren Anträgen der Pensionistenvertretung wurden die laufenden Pensionskürzungen durch die Bundesregierung besonders kritisiert. Vor allen die Einmalzahlungen, die beträchtlich unter der Inflationsrate liegen, bringen den Kolleginnen und Kollegen massive Einkommensverluste. Der Pensionssicherungsbeitrag (Beitrag gemäß § 13 PVG) ist eine Ungerechtigkeit und belastet insbesondere jene Bedienstete des Ruhestandes besonders stark, die mit ihrem Einkommen unter der Höchstbeitragsgrenze des ASVG liegen. |
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